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Energie & Umwelt

Aktuelles

Pellets-Einkaufsgemeinschaft der KEM

Unter dem Motto „Bündeln, bestellen, profitieren“ organisieren die Klima- und Energie-Modellregionen in Kooperation mit AEE Energiedienstleistungen die Pellets-Einkaufsgemeinschaft über die Biomasseplattform Nockregion.

Ziel der Pellets-Einkaufsgemeinschaft

Die Einkaufsgemeinschaft bündelt den Bedarf mehrerer Pellets Kund:innen. Durch diese Mengenbündelung können im Rahmen der jährlichen Verhandlungen bessere Konditionen mit Pellets-Anbietern erzielt werden.

Für die Teilnehmenden bedeutet das:

  • Transparente Information über Preise und Rahmenbedingungen
  • Keine eigenen Preisverhandlungen
  • Unverbindliche Anmeldung
  • Verbindliche Bestellung erst nach aktiver Rückmeldung

Ablauf

  1. Unverbindliche Registrierung
    Interessierte melden sich mit ihrer E-Mail-Adresse unter
    👉 www.biomasse-nockregion.at
    für die Pellets-Einkaufsgemeinschaft an.
  2. Information nach Verhandlungsabschluss
    Nach Abschluss der Preisverhandlungen durch AEE erhalten alle registrierten Personen ein Informationsschreiben mit den ausgehandelten Konditionen.
  3. Verbindliche Bestellung
    Erst mit Bekanntgabe der gewünschten Bestellmenge und des Lieferzeitraums wird die Teilnahme verbindlich.

Rolle der Biomasseplattform Nockregion

Die Biomasseplattform Nockregion fungiert als zentrale Anlaufstelle für die regionale Vermarktung von Biomasse – darunter Scheitholz, Hackschnitzel, Rundholz und Pellets.

Neben der Organisation der Pellets-Einkaufsgemeinschaft ermöglicht die Plattform auch die direkte Vermarktung durch land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Diese können sich kostenfrei registrieren, ihre Produkte präsentieren und unmittelbar an Kund verkaufen. Dadurch wird die regionale Wertschöpfung gestärkt und Haushalte erhalten einen unkomplizierten Zugang zu erneuerbarer Energie aus der Region.

Bericht der Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten, Mag. Dr. Jutta Wagner - Thema: Stadttauben

Stadttauben

 

Taubenvögel (lat. Columbiformes) sind faszinierende Tiere. Der Mensch hat Tauben, als erste Vögel überhaupt, domestiziert und zahlreiche verschiedene Rassen geschaffen. Sie haben einen hervorragenden Orientierungssinn, sind hochintelligent, fliegen bis zu 160 km/h schnell und leben sozial in Gruppen in einer oft lebenslänglichen Partnerschaft.

Im Christentum steht eine Taube für den heiligen Geist. Es war eine Taube, die Noah am Ende der Sintflut einen Olivenzweig brachte. Damit symbolisiert dieses Tier die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen.

Um das Verhalten und die Bedürfnisse eines Tieres zu verstehen hilft, immer, der Blick auf die Urform. Aus dem Verständnis der Biologie dieser Tiere, kann sich auch eine erfolgreiche Taubenabwehr ergeben.

Unsere Stadttauben stammen allesamt von verwilderten Haustauben ab. Haustauben stammen alle von den wilden Felsentauben ab. Stadttauben haben wieder das graue Federkleid ihrer Urahnen, den Felsentauben, angenommen. 

Felsentauben leben an felsigen Küsten Eurasiens und Afrika. Sie benötigen einen stabilen Untergrund und sind, als Höhlenbrüter, auf Felshöhlen und Felsspalten zum Brüten angewiesen. Die Brutzeit beträgt ca. 17 Tage. Sie werden von beiden Elterntieren für 10 Tage mit Kropfmilch und danach mit vorverdautem Körnerfutter versorgt. Mit ca. 4 Wochen verlassen sie das Nest. Die monogamen Elterntiere verteidigen ihr Nest vehement, das ist bei einem einzelnen Nest im Felsen kein Problem. Die Jungtiere gehen einfach Richtung Ausgang, wo das Licht hereinfällt und fliegen das erste Mal. Das Nest ist sehr einfach und dient nur der Unterlage für zwei Eier. Im Gegensatz zu anderen Tauben, wie den Ringel-, Türken- und Turteltauben, brüten Stadttauben nie in Bäumen, sondern immer an Gebäuden. Sie ernähren sich von Getreide, Eicheln und Samen von Bäumen, Knospen, Beeren und vereinzelt auch von Schnecken, Insekten und Würmern. 

Unsere Stadttauben wollen ähnlich leben, sind jedoch zu Allesfressern geworden und haben eine höhere Vermehrungsrate. Nach sechs Lebensmonaten sind Stadttauben schon fähig zu brüten. Sie können 3-7-mal pro Jahr und auch im Winter brüten. Normal sind sechs Bruten im Jahr mit jeweils zwei Jungtieren, also pro monogamen Brutpaar gibt es im Schnitt 12 Junge pro Jahr mehr!

Wenn Stadttauben ein Problem für Menschen darstellen, muss an mehreren Stellen gleichzeitig eingegriffen werden. 

Unter normalen Bedingungen sind Tauben keine Schädlinge, sie können jedoch für Menschen lästig werden.

Wichtig ist, dass es kein Futterangebot in der Stadt gibt. Ansonsten harren große Taubengruppen so lange aus, bis sie etwas erhalten und fliegen nicht mehr in die umliegende Natur um zu Fressen. Abhängig vom angebotenen Futter kann es zu Mangelerscheinungen bei den Vögeln kommen.

Eine tierschutzgerechte Taubenabwehr ist ebenso wichtig. Diese muss nicht teuer sein, oft helfen einfache Mittel wie Flatterbänder oder Abschrägungen an Anlandeflächen. Von ihren Urahnen kommt nämlich die Notwendigkeit des Vorhandenseins eines ebenen und stabilen Bodens. So gibt es z.B. Fledermausfreundliche Taubenwippen für Einflugöffnungen in Gebäuden.

Schlafplätze und Nistmöglichkeiten sollten nicht vorhanden sein. 

Tauben dürfen keinen Zugang zu Innenräumen oder unbenutzten Balkonen, Blumenkästen etc. haben. Diese werden sofort als Schlaf- und Brutmöglichkeit im Sinne dieser Vögel umfunktioniert!  Eine optimierte Bauplanung, ohne Nischen und Höhlen, ist für die Taubenabwehr essentiell. 

Wichtig ist daran zu denken, dass andere Wildvögel und Wildsäugetiere wie Singvögel, Greifvögel und Fledermäuse oder Igel bei der Taubenabwehr nicht verletzten werden. Eine korrekte Montage und regelmäßige Wartung aller Systeme ist immer nötig, die Errichtung ohne Wartung reicht nicht. Ansonsten sterben Tauben und andere Tiere, wenn sie z.B. durch Löcher in Netzen hinein aber nicht mehr hinauskommen. Sogenannte Spikes können verschmutzen und zur tödlichen Falle, auch für andere Tiere werden. Spikes sind wartungsintensive Schmutzfänger und dürfen übrigens niemals flächig verbaut werden, sie sind immer nur an Landekanten anzubringen. Sie dürfen, natürlich, nicht zugespitzt ausgeführt sein.

Massenbrutplätze auf horizontalen Ebenen sind immer auch ein Problem für die Tauben selbst. Die Ansammlung von Taubenkot ist unhygienisch und durch die Verteidigung der Nester erleiden Jungtiere beim Weg zum ersten Flug schwere Verletzungen, die oft zum Tod führen. Solche Massenbrutplätze müssen dringend professionell geschlossen werden. Dadurch das Tauben so sehr auf ihren Aufzuchtort geprägt sind, muss ein Ausweichquartier vor der Sanierung geschaffen werden. Ansonsten werden die menschlichen Anrainer massiv belästigt.

Die effektivste Taubenregulation wäre ein professioneller Taubenschlag, wo Tauben adäquat versorgt werden und eine Geburtenkontrolle erfolgt.

Unter Tierschutzombudsstelle Wien - Stadttauben findet man zum Thema der tierschutzgerechten Taubenabwehr ausführliche Informationen. Fall es eine Glasschlagproblematik gibt, verweise ich auf den link wua-vogelanprall-muster-2022.pdf, mit sehr guten Tipps.

Wie immer im Leben ist es besser, ein Problem erst gar nicht entstehen zu lassen und Wissen hilft dabei!

 

Mag. Dr. Jutta Wagner, Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten im Februar 2026

Klimaschutz in der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten

Auszeichnung e5 Programm Stadtgemeinde Gmünd 2023

e5-Programm: Gmünd als energieeffiziente Gemeinde ausgezeichnet

10 e5-Gemeinden wurden in diesem Jahr für ihre Aktivitäten in den Bereichen Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Mobilität ausgezeichnet. Die Gemeinde Gmünd konnte ihren hohen Zertifizierungslevel mit 3 von maximal 5 erreichbaren „e“ bestätigen.

Im Rahmen des e5-Landesprogramms wurden von Energie- und Mobilitätslandesrat Mag. Sebastian Schuschnig am 24. Oktober im Campus Moosburg die energieeffizientesten Gemeinden Kärntens 2023 ausgezeichnet. Den Gold Status mit 5 „e“ konnten die Gemeinden Velden am Wörther See und Trebesing bestätigen, wohingegen die Marktgemeinde Moosburg sich dieses Jahr erfolgreich erstmals einem internationalen Audit stellte und mit der höchsten Auszeichnung „5e“ geehrt wurde. Arnoldstein und Feistritz ob Bleiburg konnten 4 „e“ erzielen. Rezertifiziert wurden Paternion mit 4 „e“ sowie Gmünd, Sittersdorf und Feldkirchen mit 3 „e“. Heiligenblut, neu in der e5-Familie, konnte bei der Erstzertifizierung gleich 3 „e“ ergattern.

Im Jahr 2004 fiel der Startschuss für das e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden in vier Pilotgemeinden, heute sind 50 Kommunen mit an Bord. Sie forcieren seit Jahren Energie- und Mobilitätsprojekte und setzen dabei auch ganz stark auf Bewusstseinsbildung. Damit sind sie anderen einen Schritt voraus! Mit Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, Ausbau der Erneuerbare Energien und nachhaltigen Mobilitätslösungen werden jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt. „Unsere e5-Gemeinden sind unentbehrliche Partner bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele des Landes Kärnten“, gratulierte Energie- und Mobilitätslandesrat Schuschnig allen Ausgezeichneten.

Die Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten konnte mit drei e rezertifiziert werden. Vizebürgermeister Philipp Schober ist besonders stolz auf das Wasserkraftwerk. „Seit 2022 werden ca. einer Million Kilowattstunden durch dieses Kraftwerk produziert“, ließ Vbgm. Philipp Schober wissen. Und weiter: „Auch funktioniert die Zusammenarbeit mit der KEM sehr gut und man wird in der Region Lieser- Maltatal eine Erneuerbare Energiegemeinschaft gründen, um für die Zukunft gewappnet zu sein“.

39 „e“ wurden diesmal also verliehen. „Mit den e5-Gemeinden werden in Kärnten heute 67 Prozent der Bevölkerung erreicht“, berichtete Schuschnig, der auch den e5-Betreuerinnen und -Betreuern der neuen Abteilung 15 – Standort, Raumordnung und Energie für die engagierte fachliche Unterstützung der e5-Gemeinden dankte.

Beinahe jede e5-Kommune setzt mittlerweile auf Nahwärme und ebenso auf Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden. Ein Schwerpunkt der vergangenen Jahre war der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und so nahm natürlich auch die Stadtgemeinde Gmünd an der Aktion „Ölkesselfreie Gemeinden und Städte“ teil. „Die Schwerpunkte der nächsten Zeit liegen in der Umsetzung von nachhaltigen Mobilitätslösungen und einem intelligenten Mix beim Ausbau der Erneuerbaren Energien“, berichtet LR Schuschnig.

Durch den Abend führte Moderator Roland Gruber. Im 1. Klima-Fitnesscenter der Welt wurden die Mitglieder der e5 Teams der ausgezeichneten Gemeinden nicht nur fitter, sondern erhielten wie immer einen umfangreichen Einblick in die Projektvielfalt der e5-Gemeinden.

Allgemeines zum e5 - Programm

Das e5-Programm unterstützt Gemeinden bei einer strukturierten und nachhaltigen Klimaschutzarbeit und beim Festlegen und Erreichen der gemeindeeigenen Energie- und Klimaschutzziele. Es bietet Gemeinden eine konkrete und längerfristige Begleitung im Bereich Energieeffizienz und Ressourcenschonung an. Somit kann heute die Lebensqualität und Attraktivität der Gemeinde gesteigert und ein Beitrag zur Energiewende und „Enkeltauglichkeit“ geleistet werden.

Eine Mitgliedschaft im e5-Programm bietet vielfältigen Nutzen für die Gemeinde und deren Bürger:innen. Neben materiellen Vorteilen (z.B. Kosteneinsparung durch Energieeffizienzsteigerung) sind es vor allem die langfristigen Strukturen und Arbeitsmethoden, die e5-Gemeinden von anderen Gemeinden unterscheiden und den energie- und klimapolitischen Erfolg ausmachen.

Kaum eine andere Initiative auf Gemeindeebene kann einen ähnlich erfolgreichen, umfassenden und konsequenten Ansatz vorweisen.

Angelehnt an betriebliche Qualitätsmanagementsysteme ist das e5-Programm strukturiert und prozessorientiert. Um die energiepolitische Arbeit von Gemeinden messbar und vergleichbar zu machen, wurde das „eea Management Tool“ entwickelt. In dieser Onlineanwendung werden die energierelevanten Aktivitäten von Gemeinden festgehalten und nachvollziehbar dokumentiert. Dieses Tool stellt auch eine Art Leitfaden für die energiepolitische Arbeit als e5-Gemeinde dar: Die zu bewertenden Themenfelder werden regelmäßig angepasst und bieten somit auch eine umfangreiche Sammlung für mögliche energiepolitische Aktivitäten in der Gemeinde, als Inspiration sozusagen.

Die folgenden Schritte finden im Rahmen des e5-Programms regelmäßig statt:

  • Schwachstellen aufdecken und Verbesserungspotenziale identifizieren
  • Verbesserungsprozess in Gang setzen
  • Konkrete Maßnahmen planen
  • Strukturen und Abläufe zur erfolgreichen Umsetzung von Energieprojekten aufbauen und/oder verstärken
  • Mitwirkung der Bevölkerung und anderen Akteur:innen in der Gemeinde an energiepolitischen Entscheidungen und Aktivitäten ermöglichen
  • Regelmäßige interne und externe Erfolgskontrolle sowie die Auszeichnung der Gemeinden entsprechend ihrem Erfolg

Alle vier Jahre wird der Ist-Stand von e5-Gemeinden durch einen externen Auditor geprüft. Auch bei diesem Prozess unterstützen die e5-Betreuer:innen die Gemeinde maßgeblich. So ergibt sich die Bewertung mit bis zu 5 „e“, wobei kein „e“ als Normalzustand vor Programmeintritt betrachtet werden kann. Jedes zusätzliche „e“ zeigt die aktive, energiepolitische Arbeit der Gemeinde.

Weitere Informationen zu e5 finden Sie HIER

e5-Projekt in der Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten

Die Stadtgemeinde Gmünd ist seit 2014 Teil des e5-Programms.

Das e5-Team bildet das Herz der energiepolitischen Arbeit und ist für die Umsetzung des e5-Programms in der Gemeinde verantwortlich. Es sorgt für die Umsetzung geplanter Projekte und treibt die energiepolitische Arbeit der Gemeinde voran. In regelmäßigen Teamsitzungen wird gemeinsam gearbeitet, Vergangenes evaluiert und Zukünftiges festgelegt. Zentral dafür ist die Aktivitätenplanung, die aus einer ersten Situationsanalyse bei Beitritt zum e5-Programm entsteht. Das e5-Team wird laufend von den e5-Betreuenden aus dem Amt der Kärntner Landesregierung begleitet.

Unser e5-Team besteht aus den folgenden Mitgliedern:

  • GR Josef Mößler, E5-TEAMLEITER
  • GR Christine Ebner, E5-TEAMMITGLIED
  • GR Peter Gratzer, E5-TEAMMITGLIED
  • AL Mag. (FH) Christian Rudiferia, E5-TEAMMITGLIED Stadtgemeinde
  • Verena Mößler, E5-TEAMMITGLIED Stadtgemeinde

Das e5-Team trifft sich regelmäßig ungefähr einmal im Jahr und bespricht geplante Aktivitäten.

Die aktive Beteiligung der Bürger:innen ist ein wichtiger Teil von e5. Der Beziehung zwischen Gemeinde und Bevölkerung wird eine besondere Bedeutung zugemessen – die Integration der Bevölkerung in energiepolitische Überlegungen, Planungen und Arbeiten schafft Zusammenhalt und ermöglicht einen vielschichtigen Zugang zur Thematik.

Wenn Sie in Ihrer Gemeinde aktiv werden wollen, dann wenden Sie sich gerne an das e5-Team oder informieren Sie sich direkt in Ihrem Gemeindeamt.

Andere Programme

KEM

Keine Abhängigkeit mehr von teuren Erdölimporten, keine Angst mehr vor Gaskrisen – stattdessen saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region. Die österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen (kurz: KEM) verfolgen genau dieses Ziel. Und sie sollen Vorbilder für andere Regionen werden. Die langfristige Vision: 100 % Ausstieg aus fossiler Energie. Zentrales Element jeder Modellregion ist ein:e Modellregionsmanager:in.

Gemeinsam mit Partnern aus der Region werden Projekte in folgenden Bereichen umgesetzt:

  • Erneuerbare Energie
  • Reduktion des Energieverbrauchs
  • Nachhaltiges Bauen
  • Mobilität
  • Landwirtschaft
  • Bewusstseinsbildung

Klima- und Energiemodellregionen ist ein Programm des Klima- und Energiefonds. Im Rahmen des Programms werden regionale Klimaschutzprojekte und das regionale Modellregionsmanagement ko-finanziert. Klima- und Energie-Modellregion zu sein bietet Zugang zu einem breiten Netzwerk sowie exklusiven Schulungen, Unterstützungen und Förderungen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Stadtgemeinde Gmünd ist seit 2016 Teil der KEM Region Lieser- und Maltatal. Aktuell befindet sie sich in der Phase III. Alle Informationen, aktuelle Schwerpunkte und Veranstaltungen für die Bevölkerung finden Sie auf der www.kem-lieser-maltatal.at .

Falls Sie hierzu Fragen haben oder sich engagieren möchten, sind Sie herzlich eingeladen, mit Herrn Herrmann Florian, KEM Manager (hermann.florian@nockregion-ok.at, Tel. +43 699/19292939) Kontakt aufzunehmen oder sich im Gemeindeamt näher zu informieren.

KLAR!

Bodenbündnis Kärnten

Energierelevante Tipps

Strom sparen

Nicht zuletzt die Strompreisentwicklung 2022 hat die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit Strom aufgezeigt. Ganz im Sinne effizienter Ressourcennutzung geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie im Haushalt Strom sparen können.

  • Energiesparen beim Kochen: Beim Kochen legen Sie den Deckel auf Töpfe oder Pfannen. Die Herdplatte soll nicht größer als der Topf sein. Beides spart Energie und das Kochen geht auch schneller. Beim E-Herd können Sie 5 Minuten vor Ende das Backrohr oder den Herd ausschalten und die Restwärme nutzen. Mit dem Wasserkocher kochen Sie schneller und Sie sparen Strom.
  • Energiesparen beim Kühlschrank: Je kühler der Standort des Kühlschranks ist, desto geringer ist der Energieverbrauch. Deshalb stellen Sie den Kühlschrank nicht neben den Heizkörper oder den Herd. Wenn der Kühlschrank oder Gefrierschrank zu kalt ist, zahlen Sie mehr Geld. Auf die Temperatur achten (Kühlschrank +6-7°C, Gefriertruhe -18°C). Öffnen Sie nur kurz den Kühlschrank. Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank.
  • Energiesparen beim Wäsche waschen: Machen Sie die Waschmaschine immer voll, so sparen Sie Strom und Geld. Je heißer Sie waschen, desto teurer wird es. Heutzutage reicht es Kleidung mit 30 Grad zu waschen. Am billigsten ist es, wenn Sie Ihre Wäsche mit Wäscheständer und Wäscheleine auf dem Dachboden, Balkon oder im Garten trocknen. Soll die Wäsche in den Wäschetrockner, müssen Sie die Wäsche vorher schleudern. Stellen Sie 1.200 Umdrehungen ein.
  • Beleuchtung: Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen. Nutzen Sie die Sonne und das Tageslicht. Den gesamten Wohnraum zu beleuchten, ist nicht sinnvoll. Machen Sie nur in den Räumen Licht an, in denen Sie es wirklich benötigen. LED-Lampen helfen, weniger Strom zu verbrauchen.

Angebot für Energieberatungen für Private und Betriebe

Die nachhaltige Reduktion des Energiebedarfs in Kärnten ist ein großes Anliegen der Kärntner Landesregierung. Aus diesem Grund werden Privathaushalte durch eine geförderte Vor-Ort-Energieberatung in ihren Bemühungen zum Energiesparen unterstützt.

Hierbei kommen speziell ausgebildete Energieberater und Energieberater:innen aus dem Netzwerk Energieberatung Kärnten (netEB) direkt in die Haushalte und beurteilen die Gebäudequalität (Außenwand, Fenster...), die Effizienz der haustechnischen Anlagen (Heizung, Warmwasseraufbereitung...) und empfehlen Ihnen (wirtschaftliche) Verbesserungsmöglichkeiten.

Schwerpunktthemen sind Wärmedämmung, Fenstertausch, Optimierung/Erneuerung der Heizungsanlage (Raus aus fossil), Nutzung von Sonnenenergie (insbesondere Photovoltaik), sommerliche Überwärmung und Tipps zum Stromsparen.

Weitere Informationen und eine Liste aller zertifizierten Energieberater:innen Kärntens sowie deren Standorte und Kontaktdaten finden Sie hier.

Abfall trennen und reduzieren

In der Hierarchie der Abfallwirtschaft steht die Abfallvermeidung an oberster Stelle. Vermeidung bremst das Wachstum unserer Abfallmengen oder verringert die Schädlichkeit der Abfälle – dadurch wird unser Grundwasser geschont, Energie und Rohstoffe eingespart und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Nicht vermeidbare Abfälle sollten getrennt gesammelt und so weit wie möglich einer Vorbereitung zur Wiederverwendung oder einem Recycling zugeführt werden. Glas, Kunststoff, Metalle, Altpapier und Bioabfall können Großteils recycelt oder verarbeitet werden.

Restabfall muss aufgrund der Deponieverordnung thermisch oder mechanisch biologisch behandelt werden, um sicherzustellen, dass nur für Gesundheit und Umwelt ungefährlicher Abfall auf Deponien abgelagert wird. Damit werden auch chemische Reaktionen auf Deponien vermieden, die Luft, Boden und Wasser gefährden könnten.

FÜR GENAUE INFOS ZUR SAMMLUNG UND WEITERVERWERTUNG VON ABFÄLLEN (ES GIBT GROßE REGIONALE UNTERSCHIEDE) WENDEN SIE SICH BITTE AN DEN LOKALEN ABFALLWIRTSCHAFTSVERBAND BZW. ENTNEHMEN SIE DER DORTIGEN WEBSEITE DIE KORREKTEN INFOS. www.awvspittal.at

E-Tankstelle

In der Künstlerstadt Gmünd können E-Autos aufgeladen werden!

Anlagenadresse:
Straße: Pongratzenvorstadt, Parkplatz O2
PLZ / Ort: 9853 Gmünd in Kärnten
KG-Nummer: 73004 - GMÜND

Nähere Informationen zur E-Tankstelle finden Sie HIER