26 – Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt ( 1339) mit dem gotischen Karner

Stadtpfarrkirche

Stadtpfarrkirche

Die Kirche Mariä Himmelfahrt, Stadtpfarrkirche von Gmünd, spiegelt die Geschichte der Stadt seit ihrem Erbau in der Blütezeit Gmünds im 14. Jhdt wider. 1339 wurde die gotische Hallenkirche geweiht und in der selben Ära um die Rosenhaimer-Kapelle erweitert. In der zweiten Blüte der Stadt wurde die Kirche barock eingerichtet und durch die Sakristei und die Raitenau-Kapelle erweitert. In der Raitenaukapelle finden wir zahlreiche Grabsteine. Das Hauptportal der Stadtpfarrkirche ist gotisch. Der Hochaltar wurde 1722 angefertigt. Das große Altarbild zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel. Auch die Seite des Altares und die beiden Seitenaltare (der sog. Kreuzaltar links und der Nepomukaltar rechts) sind mit zahlreichen Figuren geschmückt.

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• Der KARNER

Der Karner, ein zweigeschossiger Rundbau: Im Obergeschoß war früher eine Michaelskapelle. Hier sind noch gut erhaltene Fresken zu sehen: In der unteren Zone ein gemalter Vorhang, darüber Apostelkreuze. An der Westwand: Madonna, Darbringung Jesu im Tempel, Zug und Anbetung der Weisen, Geburt Jesu mit Maria und Johannes, Barbara…Ostwand: Johannes der Täufer, Maria in der Hoffnung, Fragment eines Stifters… In der Mitte über der ehemaligen Apsis: Christus Pantokrator (Weltenherrscher)(-* s. Bild) und Schriftstreifen mit der Jahreszahl 1370, Mariä Verkündigung, knieendes Stifterpaar, Heilige, Vermählung Mariens. In der Krypta – eigentliches Beinhaus: beschädigte malerische Gesamtdekoration mit Weltgericht und Schutzmantel-Madonna.

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